zu mir

„Will ein Schauspieler die Technik seiner Kunst erlernen, muss er eine langwierige und schwere Arbeit auf sich nehmen; der Lohn dafür wird sein: die Begegnung mit der eigenen Individualität und das Recht auf Inspiration bei seinem Tun.“

(Michail Tschechow, russischer Schauspieltheoretiker)

YakYoga gibt es seit 2011. In dem Jahr bin ich zum ersten Mal für einen Monat nach Indien gefahren und habe meine erste Yogalehrer-Ausbildung gemacht. Indien, weil ich Yoga dort lernen wollte, wo es herkommt. Ich hatte davor jahrelang Yoga praktiziert, viel gelesen, intensiv mit LehrerInnen gearbeitet. Zuerst hatte ich gar nicht vor, anschließend Yoga zu unterrichten und war gerade dabei, eine Theaterschule aufzubauen. Aber als ich wieder zurück war, kam eins zum anderen. Menschen kamen, wollten wissen, was ich in Indien Neues gelernt hatte. Und wir haben zusammen geübt, viel neu ausprobiert, und es hat uns großen Spaß gemacht und war nur die folgerichtige Ergänzung zu dem, was ich zu dem Zeitpunkt schon seit über zwanzig Jahren an Theatern unterrichtet hatte. Ich leitete zu der Zeit ein international ausgerichtetes Jugendtheaterfestival in Bremen und eine Theaterkompanie, war Schauspieler am Thalia Theater in Hamburg gewesen, war als Theatermacher erfolgreich international unterwegs und spielte hier und da als Musiker oder Sänger, wenn es sich anbot und reinpasste. Schnell merkte ich, dass die Körper- und Stimmarbeit letztendlich das war, was mich neben der Musik wirklich interessierte, und Yoga ergänzte sich mit allem Vorherigen. Wir bauten also die oberen Stockwerke unseres alten Reetdachhauses zu Studios um, und es ging los mit dem Unterrichtsbetrieb. Indische Lehrer kamen nach Moorende und gaben Einblicke in den Yoga, wie er traditionell unterrichtet wird, und ich fuhr wieder nach Indien und lernte weiter. Mittlerweile praktiziere und unterrichte ich meinen eigenen Yoga, achtsam und angepasst an den Alltag, und die Traditionen schwingen bei allem mit, wenn wir asana und pranayama üben, Mantra singen oder gemeinsam meditieren.

Langjährige Unterrichtserfahrung in Körper-, Atem- und Stimmarbeit (Tai Chi, Aikido, Qi Gong, Alexandertechnik, Feldenkrais). Seit 1990 unterrichte ich an Theatern Sänger, Tänzer und Schauspieler. 2011 und 2014 zwei Yogalehrer-Ausbildungen in Indien (Dharamsala und Goa). Danach weitere Fortbildungen in Deutschland (insgesamt 600 Stunden). 300 Stunden Ausbildung zum Feldenkraistherapeuten. Während der Jugendzeit 17 Jahre Unterricht in klassischem Ballett und anderen Tanzformen. Pantomime. Lehrtätigkeit. Bewegungstrainer an Theatern, u.a. am Staatsschauspiel Hannover und am Thalia Theater Hamburg.

Komponist, Jazzsänger und Multiinstrumentalist (Trompete, Flügelhorn, Tuba, Posaune). Konzerte bei internationalen Jazzfestivals und im Theaterkontext. Regisseur, Performer, Choreograf ([k]ampnagel/Oper Hamburg) und Theaterautor (Verlag für Kindertheater). Theaterpädagoge. Aufbau und künstlerische Leitung von junge akteure am BremerTheater. Musiktheaterregie-Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg von 1990-94.

Zusammenarbeit und Arbeit für Gabriela Bußacker, Robert Wilson, Goran Bregovic, Jeroen Kriek, Erik Gedeon, Tomaz Pandur, Franz Hackl, F. K. Waechter, u.a.