YakYoga aktuell

Online-Yoga live / Hatha Yoga / Yin Yoga / Yoga Nidra / Pranayama / Meditation / Mantra

Der YakYoga-Unterricht findet coronabedingt bis auf weiteres erstmal online statt. Wenn du dabei sein möchtest, brauchst du nur die Zoom-App und unsere Zugangsdaten. Die ersten Stunden sind gratis, und wenn du dich dann entscheidest, dabei zu bleiben, kostet der Unterricht nur fünfzig  Euro monatlich.

Also: Melde dich einfach über info@yakyoga.de bei uns und mach so oft mit, wie du Zeit und Lust hast!

Welcome to YakYoga !Montags 19.30 – 20.30 Uhr

Dienstags 9 – 10 Uhr 

Mittwochs 9 – 10 Uhr

Donnerstags 9 – 10 Uhr

Freitags 18.30 – 19.30 Uhr

Private Lessons at any time! (70Euro/80$)

Es zeichnet sich ja ab, dass wir länger mit der derzeitigen Situation zu tun haben werden.

Wir spüren, wenn wir Yoga praktizieren, dass es uns hilft, gesund und guten Mutes über die Zeit zu kommen. Der Yoga, den ich morgendlich und abendlich unterrichte, ist einer, der sich für das variable tägliche Üben anbietet. Tägliches Üben stellt andere Anforderungen an Körper und Geist, eröffnet, zum Einen, zusätzliche Möglichkeiten, und erfordert andererseits noch mal eine spezielle Sorgfalt. Man sollte dabei auch immer mal hinschauen, was es langfristig mit einem macht. Tut es Körper und Seele nachhaltig gut? Gibt es Übungen, die man vielleicht mit hineinnehmen sollte in die eigene Praxis, andere, die man vielleicht besser auch mal auslässt? Da ist natürlich auch jeder von uns verschieden, und ich möchte euch ermutigen, eurer Intuition zu folgen. Ihr wisst, was richtig ist.

Ihr solltet, bei allem, was ihr im und mit Yoga tut, stets wissen, wofür ihr es macht und gucken, wo es euch hinführt. Sich erreichbare Ziele zu setzen ist hilfreich. Ich glaube, wir formen uns nach unserem inneren Bild. So, wie wir uns selbst sehen, können wir sein oder eines Tages werden. Ich bin davon überzeugt, dass vieles möglich ist, was vielleicht in diesem Moment (noch) nicht möglich scheint. Let’s dream the impossible… (Che Guevara) Yoga kann der Weg zu Veränderung sein. Yoga ist der Weg von einem Punkt zum nächsten. Ein aufregender, manchmal wilder Weg, oft auch ganz sanft und ruhig. Einiges hören wir erst, können wir erst wahrnehmen, wenn Atem, Körper und Geist ruhig werden, und das erreichen wir mit Yoga.

Denn wenn er (sie) sich nahet dem Gipfel der Einheit, fällt von ihm (ihr) ab alle Tat, und still wird sein (ihr) Pfad. (aus der Bhagavad Gita).

Besonders die Atemarbeit im Yoga, Pranayama, in natürlicher Verbindung mit Asana, der Yoga-Körperarbeit, sind in dieser Zeit (und immer) wichtig. Sie verhelfen uns zu  Wohlbefinden und bewahren unseren ruhigen klaren Geist. Vielleicht bisher unentdecktes persönliches Potential entfaltet sich, wenn du dir für dich selbst Zeit nimmst, Träume können wahr werden, neue Möglichkeiten eröffnen sich dir.

Yoga ist auch jedes Mal eine Verabredung mit dir selbst. Zehn Minuten, eine halbe Stunde, zwei Stunden, einen gesamten Tag, eine Woche, Monate, Jahre, bist du für dich da. Das könnte falsch verstanden werden. Yogaüben heißt auch, das eigene Ego zurückzustellen und das persönliche Wirken in den Dienst der Umwelt, der Gesellschaft, in der man lebt, zu stellen. Ein Rückzug von allem wäre ein ungünstiger Weg und, zumindest hier, nicht praktizierbar. Aber Teilnehmen braucht Bewusstheit und Klarheit, zwei Zustände, die einem im Alltag auch immer wieder entgleiten können. Wir können mit Yoga die Taktung verändern, den Zug, der durch den Bahnhof  durchfährt und nicht anhalten wird, verlangsamen. So dass es nicht mehr nur irgendein Zug ist, der vorbeirauscht mit vielleicht irgendwelchen Menschen darin. Wir können sozusagen in die Lücken schauen, in die einzelnen Fenster, die einzelnen Reisenden sehen, registrieren, was sie gerade tun, sehen, wie sie miteinander reden, uns die Gespräche vorstellen, hören, was sie zueinander sagen, uns einfühlen in ihre Situation, vielleicht eine freundliche kurze Begegnung zulassen, so kurz wie ein Wimpernschlag. Der Flügelschlag eines Schmetterlings verändert die Welt, und alles ist von Bedeutung. Was wir tun (und nicht tun), was wir denken und was wir persönlich ausstrahlen. Das alles hat das Potential, die Welt um uns herum zu verändern und mit ihr uns selbst.

Wie schnell dieser vorgestellte Zug an uns vorbeifährt, entscheiden zu einem großen Teil wir selbst. Umso ruhiger der Geist, desto langsamer die wahrgenommene (für uns selbst ausschlaggebende) Geschwindigkeit des Zuges. Wir beruhigen über den Atem Körper und Geist, ziehen die Sinne zurück und erlangen so die Möglichkeit,  Dinge aus der Ruhe heraus genauer zu betrachten und mehr zu erleben. Wir versetzen uns mit Yoga selbst in die komfortable Lage, unser Tun quasi simultan reflektieren zu können.

Täglich ein bisschen Yoga

Wir ernten also ganz nebenher die Früchte unseres Yogaübens, können das Leben anders erleben und uns daran erfreuen, was möglich ist. Körper und Geist bleiben beweglich, wach und präsent. Wir leben das Leben, das uns geschenkt ist, bewusst und in Dankbarkeit, gütiger anderen und uns selbst gegenüber. Und was vielleicht am wichtigsten ist: Wir kommen wieder in uns selbst an und erinnern, wo unser Zuhause ist.

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