Yoga

Das Yak – Harmonie von Ruhe, Kraft und Bewegung

Es gibt viele Wege, aber nur einen Yoga.

Wer Yoga übt, bleibt beweglich. Im Körper und im Kopf. Yoga, vernünftig praktiziert, fördert die Gesundheit und das persönliche Glücksempfinden. Yoga befreit von Dogmen und Mustern. Du gestaltest dein Leben neu und vielleicht anders.

Du veränderst mit Yoga die Welt um dich herum. Yoga bedeutet Unterschiedliches für viele unterschiedliche Menschen, und all das widerspricht sich sogar oft. Durch kontinuierliches Üben verändert sich die Bewusstheit und damit der Umgang mit dem Selbst und dem Umfeld nachhaltig. Wir werden ruhiger, vielleicht freundlicher mit uns selbst und mit anderen, und wir erleben den Alltag anders.

Wir spüren, wenn wir Yoga praktizieren, dass es uns hilft, gesund und guten Mutes zu sein. Der Yoga, den ich unterrichte, ist einer, der sich für das variable tägliche Üben anbietet. Tägliches Üben stellt andere Anforderungen an Körper und Geist, eröffnet, zum Einen, zusätzliche Möglichkeiten, und erfordert andererseits noch mal eine spezielle Sorgfalt. Man sollte dabei auch immer mal hinschauen, was es langfristig mit einem macht. Tut es Körper und Seele nachhaltig gut? Gibt es Übungen, die man vielleicht mit hineinnehmen sollte in die eigene Praxis, andere, die man vielleicht besser auch mal auslässt? Da ist natürlich auch jeder von uns verschieden, und ich möchte euch ermutigen, eurer Intuition zu folgen. Ihr wisst, was richtig ist.
Ihr solltet, bei allem, was ihr im und mit Yoga tut, stets wissen, wofür ihr es macht und gucken, wo es euch hinführt. Sich erreichbare Ziele zu setzen ist hilfreich. Wir formen uns nach unserem inneren Bild. So, wie wir uns selbst sehen, können wir sein oder eines Tages werden. Ich bin davon überzeugt, dass vieles möglich ist, was vielleicht in diesem Moment (noch) nicht möglich scheint. Yoga kann der Weg zu Veränderung sein. Yoga ist der Weg von einem Punkt zum nächsten. Ein aufregender, manchmal wilder Weg, oft auch ganz sanft und ruhig. Einiges hören wir erst, können wir erst wahrnehmen, wenn Atem, Körper und Geist ruhig werden, und das erreichen wir mit Yoga.

Denn wenn er (sie) sich nahet dem Gipfel der Einheit, fällt von ihm (ihr) ab alle Tat, und still wird sein (ihr) Pfad.

(Auszug aus der Bhagavad Gita)

Besonders die Atemarbeit im Yoga, Pranayama, in natürlicher Verbindung mit Asana, der Yoga-Körperarbeit, sind wichtig. Sie verhelfen uns zu Wohlbefinden und bewahren unseren ruhigen klaren Geist. Vielleicht bisher unentdecktes persönliches Potential entfaltet sich, wenn du dir für dich selbst Zeit nimmst, Träume können wahr werden, neue Möglichkeiten eröffnen sich dir.
Yoga ist auch jedes Mal eine Verabredung mit dir selbst. Zehn Minuten, eine halbe Stunde, zwei Stunden, einen gesamten Tag, eine Woche, Monate, Jahre, bist du für dich da. Das könnte falsch verstanden werden. Yogaüben heißt auch, das eigene Ego zurückzustellen und das persönliche Wirken in den Dienst der Umwelt, der Gesellschaft, in der man lebt, zu stellen. Ein Rückzug von allem wäre ein ungünstiger Weg und, zumindest hier, nicht praktizierbar. Aber Teilnehmen braucht Bewusstheit und Klarheit, zwei Zustände, die einem im Alltag auch immer wieder entgleiten können. Wir können mit Yoga die Taktung verändern, den Zug, der durch den Bahnhof durchfährt und nicht anhalten wird, verlangsamen. So dass es nicht mehr nur irgendein Zug ist, der vorbeirauscht mit vielleicht irgendwelchen Menschen darin. Wir können sozusagen in die Lücken schauen, in die einzelnen Fenster, die einzelnen Reisenden sehen, registrieren, was sie gerade tun, sehen, wie sie miteinander reden, uns die Gespräche vorstellen, hören, was sie zueinander sagen, uns einfühlen in ihre Situation, vielleicht eine freundliche kurze Begegnung zulassen, so kurz wie ein Wimpernschlag. Der Flügelschlag eines Schmetterlings verändert die Welt, und alles ist von Bedeutung. Was wir tun (und nicht tun), was wir denken und was wir persönlich ausstrahlen. Das alles hat das Potential, die Welt um uns herum zu verändern und mit ihr uns selbst.
Wie schnell dieser vorgestellte Zug an uns vorbeifährt, entscheiden zu einem großen Teil wir selbst. Umso ruhiger der Geist, desto langsamer die wahrgenommene (für uns selbst ausschlaggebende) Geschwindigkeit des Zuges. Wir beruhigen über den Atem Körper und Geist, ziehen die Sinne zurück und kommen in die komfortable Lage, Dinge aus der Ruhe heraus genauer zu betrachten und mehr zu erleben. Wir versetzen uns mit Yoga selbst in die Lage, unser Tun quasi simultan reflektieren zu können.
Täglich ein bisschen Yoga
Wir ernten also ganz nebenher die Früchte unseres Yogaübens, können das Leben anders erleben und uns daran erfreuen, was möglich ist. Körper und Geist bleiben beweglich, wach und präsent. Wir leben das Leben, das uns geschenkt ist, bewusst und in Dankbarkeit, gütiger anderen und uns selbst gegenüber. Und was vielleicht am wichtigsten ist: Wir kommen wieder in uns selbst an und erinnern, wo unser Zuhause ist.

YakYoga / Thorsten Wilrodt / Moorende 151 / 21635 Jork 

 

 

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